Haferflocken

Kategorie Getreide und Getreideerzeugnisse

Hafer – und auch die aus ihm hergestellten Flocken – gilt als wertvollstes Getreide überhaupt. Das liegt vor allem am Eiweiß, das wegen seines überdurchschnittlichen Gehalts an Aminosäuren eine besonders hohe biologische Wertigkeit besitzt.

Auch enthält Hafer mehr Fett als anderes Getreide. Von den 70% ungesättigten Fettsäuren entfallen allein 40% auf die Linolsäure.

Stark vertreten sind im Haferkorn die B-Vitamine sowie Mineralstoffe und Spurenelemente (vor allem Calcium, Eisen, Mangan und Zink). Lediglich beim Gehalt an Kohlenhydraten und Ballaststoffen liegt Weizen vorn.

Haferflocken werden meist gemischt mit anderen Getreideflocken, Früchten, Milch oder Joghurt oder in Müslimischungen verzehrt. Aber nicht nur das. Es gibt leckere Kochrezepte mit Haferflocken, von der Suppe bis hin zum Apfelkuchen.

Die Herstellung von Haferflocken beginnt mit dem Reinigen, Sortieren und Entspelzen der Haferkörner. Nach Größe sortiert, werden sie kurz gedämpft und dann gedarrt. Durch diese Behandlung wird die Getreidestärkeaufgeschlossen und dadurch leichter bekömmlich. Außerdem bekommen die Haferflocken ihren leicht nussigen Geschmack.

  • Ganze Haferkörner werden unverändert gewalzt und verwandeln sich so zu besonders großen, kernigen Flocken.
  • Aus geschroteten Körnern entstehen kleinere, sehr zarte Flocken. Sie verkochen leicht zu Brei.
  • Gemahlene Haferkörner (Hafermehl) werden zu Schmelz- oder Instantflocken verarbeitet. Sie lösen sich in kalter Flüssigkeit sofort auf.
  • Aus Hafergrütze, dem mehr oder weniger grob geschroteten Korn, stellt man Porridge her, den englischen Frühstücksbrei.

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