Jetzt geht's ans Eingemachte!

Wer erinnert sich nicht an die leckeren Brotaufstriche aus Omas Vorratskammer? Was Großmutter konnte, ist mit dem richtigen Rezept, ein bisschen Geschick und natürlich frischem Obst gar nicht so schwer. Schließlich zaubert uns der Sommer gerade die süßesten Früchte auf den Küchentisch. Aus Erd-, Heidel- und Himbeeren, Äpfeln, Kirschen und Pflaumen werden herrliche Gelees, Konfitüren und Marmeladen für das ganze Jahr.

Einwecken, einkochen, einlegen ...

... aber wo ist der Unterschied? Beim Einmachen (auch Einwecken) geht es um die Haltbarmachung. Dafür wird die gekochte Fruchtmasse direkt in die Gläser gegeben. Diese Methode kommt in der Regel bei Kompotten, Gelees, vor allem aber bei Marmeladen vor. Für eine zusätzliche konservierende Wirkung sorgt der Gelierzucker. Der Trick beim Einmachen ist, die noch heiße Fruchtmasse direkt in die Gläser zu geben, diese anschließend luftdicht zu verschließen und auf den Kopf zu stellen. Durch die abkühlende Luft entsteht ein Frischhaltevakuum. Dadurch hält sich das Eingemachte etwa ein Jahr. Das gleiche Prinzip kommt übrigens auch beim Einlegen zur Anwendung. Gemüse wie Gurken, Oliven oder Rote Beete werden dabei mit Essigsud, Salzwasser oder Olivenöl konserviert.

Einmachen

Auf Hygiene achten

Beim Einkochen werden Lebensmittel im Glas gekocht und anschließend nicht mehr umgefüllt. Benötigt wird dafür ein großer Topf, in dem die Gläser mitsamt Inhalt bei Temperaturen zwischen 80 und 100 Grad Celsius einkochen können. Ein besonderer Tipp sorgt dabei dafür, dass Erdbeermarmelade ihre schöne rote Farbe nicht verliert: einfach die Konfitüre nach dem Abkühlen in der Gefriertruhe einfrieren und erst einen Tag vor Verzehr im Kühlschrank auftauen lassen.

Ob Einmachen, Einkochen oder Einlegen: Glas ist nicht gleich Glas. Weckgläser verfügen über einen Gummiring und werden mit Metallspangen verschlossen. Ist das Gefäß abgekühlt, halten beide Glasteile zusammen. Bei Spannbügelgläsern hingegen ist der Deckel mit einem Drahtgestell an dem Glas befestigt. Um den Inhalt luftdicht zu verschließen, wird zwischen den Deckel und das Glas ein Gummiring gelegt. Schraubgläser verfügen über einen separaten Kunststoffdeckel. Sie lassen sie sich immer wieder leicht verschließen.

Unabhängig von der Konservierungsmethode gilt: Eine entscheidende Rolle spielt die Hygiene. Alle wichtigen Utensilien sollten keimfrei sein. Dafür werden Gläser, Gummis und Deckel vorher für rund fünf bis zehn Minuten in einen Topf mit kochendem Wasser gelegt und die Einzelteile mit einem Geschirrtuch abgetrocknet. Guten Appetit!

 

 

 

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