Lollo rosso, Eichblatt, Radicchio oder klassischer Kopfsalat – das Sortiment von UNSERE HEIMAT bietet eine große Auswahl an frischen knackigen Salaten. Wir zeigen unsere Lieblingssorten, stellen euch drei unserer Erzeugerbetriebe vor und haben tolle Rezeptideen.
Salate sind vor allem im Sommer ein Genuss – ob als Hauptmahlzeit, als Beilage zum Grillen oder zu einem feinen Sonntagsessen. Sie lassen sich vielfältig variieren, etwa mit unterschiedlichen Dressings, können mit verschiedenem Gemüse, Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten kombiniert werden und sind schnell zubereitet. Wusstet ihr, dass es manche Salatsorten bereits seit April frisch von UNSERE HEIMAT gibt? Etwa Rucola oder Romana-Salatherzen. Und Feldsalat liebt sogar kühlere Temperaturen. Hauptsaison für Salat ist aber jetzt im Sommer. Denn dann ist die Auswahl an Eisberg-, Endivien- und Radicchiosalat, Frisée oder Lollo rosso nahezu unbegrenzt. Am liebsten haben wir knackig-frische Salate, wenn sie direkt aus der Region kommen. Drei Betriebe aus dem Südwesten, die Salate für UNSERE HEIMAT anbauen, stellen wir hier vor.
In Köngen, zwischen Stuttgart und der Schwäbischen Alb, baut Daniel Schumacher gemeinsam mit seiner Frau und rund 35 Saisonkräften verschiedene Salatsorten an. Die Saison startet bereits Ende Februar und reicht bis in den September. Die Salaternte ist bis heute Handarbeit. Auf dem Hof werden die geernteten Salate direkt gewaschen und verpackt – damit sind kurze Wege garantiert.
Seit 2008 besteht die Partnerschaft von EDEKA Südwest mit der Gärtnerei beim Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf am Bodensee. Der Betrieb baut u.a. Salate nach den strengen Demeter-Richtlinien an. Das bedeutet: kein chemisch-synthetischer Pflanzenschutz, keine mineralischen Dünger. Das Besondere bei diesem Betrieb: das soziale Engagement. Im Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf bekommen sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche ein Zuhause und können erste Berufserfahrungen machen.
Die Insel Reichenau im Bodensee ist bekannt für ihren Gemüseanbau. Hier hat die Reichenau-Gemüse eG ihren Sitz, die aus mehreren Familienbetrieben besteht und bereits seit 1972 mit EDEKA Südwest zusammenarbeitet. Seit 2007 beliefern sie UNSERE HEIMAT u.a. mit frischen Salaten – Thomas Huber (Bild) etwa mit Kraussalat. Die Erzeugerinnen und Erzeuger bewirtschaften auf der Reichenau ca. 80 ha Freilandfläche und 40 ha Gewächshäuser.
Eisbergsalat
Seinen Namen soll er der Transportweise Anfang des 19. Jh.s in Amerika verdanken: Um ihn auf den langen Strecken frisch zu halten, wurden die Transportwaggons mit Eis bedeckt.
Bataviasalat
Er kommt ursprünglich aus Frankreich. Die Blätter können grün oder rötlich bis rotbraun sein und sind stark gewellt. Der Geschmack ist herzhafter und etwas würziger als der von Kopfsalat.
Eichblattsalat
Die Blätter dieses Pflücksalats sehen ähnlich wie Eichenlaub aus – daher der Name. Er hat einen milden, leicht nussigen Geschmack, der an Haselnüsse erinnert.
Kopfsalat
Der beliebteste Salat wird auch Buttersalat genannt. Er hat keinen dominanten Eigengeschmack und lässt sich deshalb sehr gut mit verschiedenen Dressings oder Zutaten kombinieren.
Lollo rosso und Lollo bianco
Der Name verrät es: Diese Salate stammen ursprünglich aus Italien. Sie haben stark gekrauste Blätter und schmecken leicht herb, nussig und erfrischend.
Crispy Salanova
Ein sehr zarter, knackiger Blattsalat. Das Besondere an ihm ist, dass der Kopf mit nur einem Schnitt am Strunk in gleich große, mundgerechte Blätter zerfällt. Zu ihm passt eine typische französische Vinaigrette mit Senf sehr gut.
Chicorée
Er gehört eigentlich zur Familie der Korbblütler. Aus dem Samen entwickelt sich eine Wurzel, aus der im Dunkeln ein Spross wächst – der Chicorée. Er hat einen feinen bitteren Geschmack. Man kann ihn übrigens auch sehr gut im Ofen zubereiten.
Radicchio
Der Salat ist verwandt mit dem Chicorée und der Endivie und wird in etwa so groß wie eine Orange. Man kann die Bitterstoffe übrigens mildern, indem man den Strunk herausschneidet und die Blätter für ca. 10 Minuten in leicht lauwarmes Wasser und anschließend kurz in kaltes Wasser legt.
Salatköpfe werden am besten ungewaschen und als Ganzes im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt. Die welken Blätter zuvor entfernen und den Kopf entweder in einen Folienbeutel mit Löchern stecken oder in Papier einwickeln. Erst kurz vor dem Verzehr waschen. Ein feuchtes Tuch um den Strunk gewickelt, kann helfen, dass er nicht trocken wird.
Bereits gewaschenen oder geschnittenen Salat sollte man vor dem Aufbewahren sehr gut in der Salatschleuder trocknen. Dann eine Frischhaltebox mit Küchenpapier auslegen und den Salat hineingeben. Den Deckel nur locker auflegen, damit Luft zirkulieren kann. Wichtig ist, dass der Salat nicht in der Nähe von Obst aufbewahrt wird, das das Reifegas Ethylen ausströmt (z.B. Äpfel, Birnen, Avocados oder Pfirsiche).
Um größtmögliche Transparenz über die Herkunft der „Unsere Heimat – echt & gut“-Produkte bieten zu können, finden Sie zukünftig auf immer mehr Etiketten neben den Qualitätszeichen der Länder und der Adresse des jeweiligen Erzeugers auch einen QR-Code mit einer darunter stehenden Produzentennummer abgebildet. Tragen Sie diese sechsstellige Produzentennummer (z.B. bei Hegau-Baar Kartoffeln – U21234) in das Eingabefeld ein und klicken Sie auf „Finden“. So erhalten Sie weiterführende Informationen zu dem jeweiligen Produkt und dessen Erzeuger. Damit können Sie genau nachvollziehen, woher das von Ihnen gekaufte „Unsere Heimat – echt & gut“-Produkt stammt.