Mit Melomakarona sorgen Sie Weihnachten für süße Abwechslung auf dem bunten Teller und verwöhnen Ihre Lieben mit einer griechischen Spezialität.
1Orange, unbehandelt
200ml Olivenöl
2TL Backpulver
1TL Zimt
1Msp. Nelkenpulver
500g Weizenmehl
100g Weichweizengrieß
50g Zucker
1Orange, unbehandelt
300g Zucker
1Stange Zimt
80g Honig
100g Walnusskerne
261 kcal
1092,81 kj
37 g Kohlenhydrate
3 g Eiweiß
11 g Fett
0 mg Cholesterin
1 g Ballaststoffe
Für den Sirup die Orange heiß abspülen, trocken tupfen und 1 EL Schale fein abreiben. Den Saft auspressen und zusammen mit 200 ml Wasser, Zucker und der Zimtstange in einen Topf geben. Orangenschale zugeben und einmal aufkochen lassen. Für 1 Minute bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Hitze reduzieren, Zimtstange entfernen und den Honig einrühren. Abkühlen lassen und in eine Schüssel gießen.
Für den Teig die Orange heiß abspülen, trocken tupfen und 1 EL Schale fein abreiben. Den Saft auspressen und mit Olivenöl, Backpulver, Zimt und Nelke verrühren. Mehl, Grieß und Zucker in einer Schüssel vermischen. Die Mehlmischung nach und nach mit dem Handrührgerät (Schneebesen) auf kleinster Stufe unter die flüssigen Zutaten rühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.
Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 180 Grad) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Mithilfe von zwei Eßlöffeln den Teig portionsweise abstechen und zu Nocken formen. Die Nocken mit ausreichend Abstand auf dem Backblech verteilen, mehrfach mit einer Gabel einstechen und für 20-25 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen goldbraun backen.
Inzwischen die Walnüsse fein hacken.
Plätzchen aus dem Ofen nehmen und noch heiß für ca. 1 Minute in den Sirup eintauchen. Auf Backpapier legen, mit gehackten Walnüssen bestreuen und abkühlen lassen.
Zimt, Orange, Nelke und Nüsse sind typische Zutaten der Weihnachtsbäckerei – nicht nur hierzulande. Auch in Griechenland verfeinern diese Zutaten die Weihnachtsplätzchen, wie in unserem Rezept für Melomakarona. Die kulinarische Geschichte der köstlichen Kekse lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen. Heute gibt es wohl kaum eine griechische Familie, die an Weihnachten auf Melomakarona verzichtet. Schon ab Ende November wird das süße griechische Gebäck zum Protagonisten in den Konditoreien – und wer etwas auf sich hält, backt selbst. Meist tauchen die aromatischen Nocken im Doppelpack mit Kourabiedes auf: Diese mit reichlich Puderzucker bestäubten Buttermandel-Küchlein sind der stärkste Konkurrent der Melomakarona.
Wenn Sie ein bisschen Erfahrung mit Vanillekipferln, Zimtsternen und Kokosmakronen haben, dann werden Ihnen auch die griechischen Melomakarona mühelos gelingen. Zubereitet werden die Melomakarona mit Grieß, einer Zutat, die in griechischen Nachtischen häufig zum Einsatz kommt, wie auch bei unserem Rezept für griechischen Grießkuchen. Die passende Neujahrstradition bringt Ihnen unser Vasilopita-Rezept näher.
Jedes Rezept lässt sich dem individuellen Geschmack anpassen, verfeinern und erweitern – so auch dieses. Veganer, die Honig auf der Zutatenliste entdeckt haben, sollten nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Denn das griechische Gebäck können Sie auch vegan backen: Verwenden Sie statt Honig Agaven- oder Ahornsirup für die süße Glasur. Das funktioniert genauso gut!
Eine in Griechenland sehr beliebte Variation sind mit dunkler Schokolade überzogene Melomakarona. Lassen Sie dafür den Sirup einfach weg und tauchen Sie die fertig gebackenen Nocken nach dem Abkühlen in Zartbitterschokolade oder Schokoladenglasur. Streuen Sie dann gehackte Walnüsse auf die noch flüssige Schokolade. Statt mit Walnüssen können Sie die Melomakarona auch mit gehackten Haselnüssen, Mandeln oder Pistazien krönen. Traditionelle Klassiker der deutschen Weihnachtsbäckerei und raffinierte Exoten anderer Länderküchen finden Sie übrigens in unseren Weihnachtsplätzchen-Rezepten. Eine griechische Teigtasche backen Sie wiederum mit unserem Tiropita-Rezept.
Um größtmögliche Transparenz über die Herkunft der „Unsere Heimat – echt & gut“-Produkte bieten zu können, finden Sie zukünftig auf immer mehr Etiketten neben den Qualitätszeichen der Länder und der Adresse des jeweiligen Erzeugers auch einen QR-Code mit einer darunter stehenden Produzentennummer abgebildet. Tragen Sie diese sechsstellige Produzentennummer (z.B. bei Hegau-Baar Kartoffeln – U21234) in das Eingabefeld ein und klicken Sie auf „Finden“. So erhalten Sie weiterführende Informationen zu dem jeweiligen Produkt und dessen Erzeuger. Damit können Sie genau nachvollziehen, woher das von Ihnen gekaufte „Unsere Heimat – echt & gut“-Produkt stammt.