Bio-Sonnenblumenöl aus Empfingen

Die Ölmühle Brändle aus dem Landkreis Freudenstadt produziert das Bioland-Sonnenblumenöl für UNSERE HEIMAT. Wir haben uns mal genau angeschaut, wie aus winzigen Sonnenblumenkernen dieses hochwertige Bio-Öl entsteht.

Ob für knackigen Salat, Gebratenes oder als vegane Zutat beim Backen – ein gutes Sonnenblumenöl darf in keiner Küche fehlen. Die Ölmühle Brändle aus Empfingen liefert es für UNSERE HEIMAT in Bioland-Qualität. Vertriebsleiter Helmut Spohn, seine Frau Heike (Bild) sowie deren Schwester Karin Lamparter leiten das Familienunternehmen bereits in fünfter Generation. „Das kalt gepresste Bioland Sonnenblumenöl aus Baden-Württemberg steht für uns an der Spitze. Zum einen, weil es ein durch und durch regionales Produkt in Bio-Qualität ist. Und zum anderen wegen des Herstellungsverfahrens“, erklärt Helmut Spohn. 

Vom Kern zum Öl

Die Rohware

Die Sonnenblumenkerne erhält die Ölmühle von der regionalen Bioland Erzeugergemeinschaft rebio, unter der sich rund 160 bäuerliche Betriebe im Südwesten Baden-Württembergs zusammengeschlossen haben. Die Saat wurde vorher lediglich getrocknet und vorgereinigt, wobei andere Pflanzenteile, Steinchen, Gräser und andere Dinge aussortiert werden, die durchs Mähdreschen in die Ernte gelangt sind.

Erneute Reinigung

In der Ölmühle angekommen, werden die Kerne erneut gereinigt. Mit Sieben und Luftstößen werden letzte Steinchen und Fremdkörper entfernt, die sich bei der ersten Reinigung durchgemogelt haben. Darüber hinaus zieht ein starker Magnet jegliches mögliches Metall heraus. Nach abschließender Prüfung werden die Kerne in vier großen Silos gelagert. So ist stets genügend Nachschub vorhanden. Gut eine Woche braucht die Mühle, bis sie den Inhalt eines Silos (100 Tonnen) komplett verarbeitet hat.

Aussortieren

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen. Auch direkt vor der finalen Pressung wird noch mal aussortiert. Im Bio-Sonnenblumenöl von UNSERE HEIMAT soll später schließlich nichts anderes drin sein als das Öl der Sonnenblumenkerne. Also raus mit Mais und anderen Körnern.

Pressen

In diesem grünen Kasten vollzieht sich der entscheidende Schritt: Mittels einer Schneckenpresse werden die Sonnenblumenkerne gepresst. Man kann sich das wie das Gewinde einer Schraube vorstellen, die in einem engen Gehäuse sitzt, das immer schmaler wird. Durch die Drehung geraten die Kerne zwischen Schnecke und Wand und werden dort gepresst. Das Öl fließt ab und übrig bleibt ein sogenannter Presskuchen. Dieser wird als Tierfutter verwendet.

Filtern

Direkt nach dem Pressen läuft das Öl durch einen Grobfilter in Edelstahltanks, wo es auf 8 Grad Celsius gekühlt wird. Dadurch flocken Wachse im Öl aus, die bei der anschließenden Feinfilterung entfernt werden. So bleibt das Öl auch weiterhin permanent klar – unabhängig von der Temperatur. Auf dem Bild deutlich zu sehen: links das gefilterte Öl, rechts das Öl vor dem Filtern.

Abfüllen

Anschließend kann das Bio-Sonnenblumenöl abgefüllt werden. Damit die Flaschen garantiert sauber und ohne Fremdkörper sind, werden sie kurz vorher noch einmal mit Druckluft ausgeblasen. Erst dann kommen sie in die Abfüllanlage. Der Druck, mit dem das Öl in die Flaschen gegossen wird, ist genau abgestimmt, damit es nicht überschäumt.

Etikettieren & verpacken

Auf dem Fließband geht es dann fast vollautomatisch weiter: Schraubverschluss aufsetzen, Etiketten aufkleben, in Kartons verpacken und auf Paletten für die Auslieferung vorbereiten. So kommt das kalt gepresste Bio-Sonnenblumenöl von UNSERE HEIMAT dann schlussendlich in die Regale der Märkte von EDEKA Südwest. 

Unsere drei Rezeptvorschläge

krustenrollbraten

Dieser Spanferkelrollbraten lässt sich wunderbar einfach im Air-Fryer zubereiten. Mit unserem Sonnenblumenöl kreieren wir eine leckere Würzpaste, die dem Braten die perfekte Kruste verleiht.

Coleslaw-Wraps

Aus Mehl, Backpulver und Sonnenblumenöl bereiten wir einen feinen Wrap-Teig zu. Nach dem Backen nur noch füllen: Wir nehmen u.a. Spitzkohl, Zwiebeln, Karotten und Naturjoghurt.

Krabbensalat

Klar, darf in unserer Liste kein Salat fehlen! Wie wär’s mit einem exotischen Krabbensalat mit Paprika, Gurke, Ananas, Mango und Krabben? Dazu eine Vinaigrette mit Ananassaft und Sonnenblumenöl.

Produzentensuche

Zur Rückverfolgbarkeit unserer Produkte:

Um größtmögliche Transparenz über die Herkunft der „Unsere Heimat – echt & gut“-Produkte bieten zu können, finden Sie zukünftig auf immer mehr Etiketten neben den Qualitätszeichen der Länder und der Adresse des jeweiligen Erzeugers auch einen QR-Code mit einer darunter stehenden Produzentennummer abgebildet. Tragen Sie diese sechsstellige Produzentennummer (z.B. bei Hegau-Baar Kartoffeln – U21234) in das Eingabefeld ein und klicken Sie auf „Finden“. So erhalten Sie weiterführende Informationen zu dem jeweiligen Produkt und dessen Erzeuger. Damit können Sie genau nachvollziehen, woher das von Ihnen gekaufte „Unsere Heimat – echt & gut“-Produkt stammt.

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